5. Mai 2017

Frisch vom Beet aufs Brot: Fruchtige Rhabarber-Marmelade – ohne Zucker und Geliermittel


Mit Rhabarber beginnt die Erntezeit in unserem Schrebergarten. Bei uns gedeiht er – trotz der kühlen Tage im April – prächtig, und da er so früh im Jahr wächst, sind auch die Schnecken kein Problem, die sich sonst über all unser Gemüse hermachen. Und so konnten wir am vergangenen Wochenende die ersten roten Stangen mit nach Hause nehmen. Daraus haben wir gleich ein leckeres Crumble gebacken und ein paar Gläser Rhabarber-Marmelade eingekocht. Da ich ja seit meiner Zucker-Fastenzeit etwas sparsamer mit dem weißen Süß umgehe, hab ich mal eine zucker- und geliermittelfreie Variante ausprobiert. Klappt super – und schmeckt noch superer  ;)


Für vier mittelgroße Gläser braucht ihr:

rund 500 g Rhabarber 
2 Äpfel
2 EL Apfelsaft
150 ml Agavendicksaft
1 Vanilleschote

Den Rhabarber waschen und in kleine Stücke schneiden. Die Äpfel schälen und ebenfalls kleinschneiden. Warum überhaupt Äpfel? Für den Geschmack geht's auch ohne, aber da ich auf ein Geliermittel verzichten wollte, musste natürliches Pektin her. Und das ist besonders stark im Apfel enthalten. Rhabarber, Apfel und Saft in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen, Agavendicksaft zugeben (probiert selber mal, ob euch die 150 ml reichen oder ob ihr es süßer mögt) und bei kleiner Hitze rund 15 Minuten ohne Topfdeckel köcheln lassen. Zum Schluss noch das Mark der Vanilleschote zugeben. Wer mag, pürriert die Masse, ansonsten ab damit in ausgekochte Gläser, Deckel drauf und im Kühlschrank aufbewahren. Da die konservierende Wirkung des Zuckers fehlt, ist der Aufstrich im Kühlen nur ein bis zwei Wochen haltbar. Die Marmelade schmeckt übrigens auch richtig gut im Jogurt oder mit (Hafer-)milch als Shake.

Hach Frühling, ich mag dich ♡


Kommentare:

  1. Hallo, liebe Uli!
    Hast du das auch schonmal mit anderen Früchten ausprobiert? Ohne Gelierzucker habe ich mich bislang noch nicht getraut Marmelade einzukochen... Sieht in jedem Fall lecker aus. Genießt den Frühling auf dem Brot und liebe Grüße,
    Sabine

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Sabine! Bislang hab ich es nur in dieser Version ausprobiert. Aber bestimmt werde ich bald mal Erdbeeren mit Apfel testen, ich werde berichten. Liebe Grüße, Ulli

      Löschen